Nächstes Rennen: Spanien-Barcelona
T Std Min Sek

Österreich

Österreich / Spielberg
26.06.2026 –
28.06.2026
Rennen: 8
Rennstrecke
Rennwochenende

Erstes Rennen:

1970

Renndistanz:

4,326 km

Rennrunden:

71

Kurven:

10
1:05.619 — Carlos Sainz (2020).

Kurventyp:

Gemischt

Formel 1 Termin 2026 für Österreich

Datum

Session

Freitag

26.06.

1. Training

13:30 - 14:30

Freitag

26.06.

2. Training

13:30 - 14:30

Samstag

27.06.

3. Training

12:30 - 13:30

Samstag

27.06.

Qualifying

16:00 - 17:00

Sonntag

28.06.

Rennen

15:00 - 17:00

Formel 1 Termin 2026 für Österreich

Tag

Datum

Session

Uhrzeit

Freitag

26.06.

1. Training

13:30 - 14:30

Freitag

26.06.

2. Training

17:00 - 18:00

Samstag

27.06.

3. Training

12:30 - 13:30

Samstag

27.06.

Qualifying

16:00 - 17:00

Sonntag

28.06.

Rennen

15:00 - 17:00

Die wichtigsten Informationen

Einst als Österreichring oder A1-Ring berühmt geworden, trägt die Strecke heute offiziell den Namen Red Bull Ring. Der Energydrink-Konzern hat die in die Jahre gekommene Strecke Anfang der 2010er Jahre gekauft, massiv modernisiert und wieder zu einer der modernsten und beliebtesten Rennanlagen Europas aufgebaut.
Der Red Bull Ring ist ein absolutes Natur-Idyll. Die Strecke liegt wunderschön eingebettet inmitten der grünen steirischen Alpen. Durch diese bergige Topografie gleicht der Kurs einer echten Achterbahnfahrt: Die Fahrer müssen massive Höhenunterschiede, steile Bergauf-Passagen nach dem Start und furchteinflößende Bergab-Bremszonen meistern.
Die Strecke in Spielberg hat lediglich 10 Kurven und eine Gesamtlänge von nur rund 4,3 Kilometern. Kombiniert mit den enormen Geschwindigkeiten der modernen F1-Boliden bedeutet das, dass eine schnelle Qualifying-Runde oft in knapp über 60 Sekunden absolviert wird. Das sorgt für ein extrem dicht gestaffeltes Fahrerfeld und wenig Spielraum für Fehler.
Ein echtes Fotomotiv für alle anreisenden Fans ist der gewaltige, aus Stahlblechen gefertigte Bulle, der majestätisch in der Mitte der Rennstrecke thront. Diese 18 Meter hohe Skulptur symbolisiert natürlich das Markenlogo des Streckenbesitzers Red Bull und verleiht dem Gelände seine absolut unverwechselbare Identität.

Besonderer Moment

Max Verstappens Sieg nach einem Duell mit Charles Leclerc im Jahr 2019.

Rennstrecke auf Google Maps

Wissenswertes zum Großen Preis von Österreich

Der Große Preis von Österreich in Spielberg ist das absolute Highspeed-Spektakel im Formel-1-Rennkalender 2026. Vor der malerischen Kulisse der steirischen Alpen liefert der Red Bull Ring regelmäßig einige der spektakulärsten Rennen des Jahres. Die Strecke ist unglaublich kurz, aber extrem intensiv. Sie ähnelt in ihrer Topografie einer rasenden Achterbahnfahrt bergauf und bergab. Große Auslaufzonen sucht man hier oft vergebens – stattdessen lauern tückische „Sausage-Kerbs“ und Kiesbetten auf die kleinsten Fehler. Das Oranje-Meer der Verstappen-Fans und die steile Hanglage der Tribünen sorgen für eine ohrenbetäubende Festival-Atmosphäre.

Das Streckenlayout

Der Kurs wirkt auf dem Papier simpel, ist in der Realität aber extrem tückisch. Nur 10 Kurven verteilen sich auf die kompakte Länge von 4,318 Kilometern. Die Fahrer umrunden die Berg- und Talbahn ganze 71 Mal, um die Renndistanz von 306,452 Kilometern zu knacken. Die Runde besteht im Grunde nur aus drei langen Geraden, verbunden durch harte Bremszonen, und einem unglaublich schnellen und flüssigen Infield im zweiten Sektor. Auch hier ist die Zeit des DRS vorbei: Der Straight-Line-Mode (X-Mode) bringt die Boliden auf den Bergauf-Passagen auf schwindelerregende Geschwindigkeiten.

Die technischen Herausforderungen für den Grand Prix:

  • Aero-Setup: Spielberg ist ein Kompromiss aus purer Motorleistung auf den Geraden und aerodynamischem Grip im schnellen Mittelsektor (Kurve 6 bis 10). Die Autos benötigen viel Anpressdruck für den abschüssigen Sektor, schalten auf den drei langen Geraden aber sofort in den X-Mode. Ein steifes Setup ist gefordert, um die harten Randsteine gut zu verdauen.
  • Reifenmanagement: Die Strecke verlangt den Reifen thermisch alles ab. Die ständigen Traktionsphasen am Ausgang der engen Kehren bringen die Hinterreifen schnell zum Überhitzen. Der recht glatte Asphalt erfordert zudem ein extrem gefühlvolles Reifenmanagement, um den Verschleiß auf ein Minimum zu reduzieren.
  • Überholmöglichkeiten: Spielberg ist ein echtes Überhol-Paradies. Kurve 3 am höchsten Punkt der Strecke sowie Kurve 4 bergab sind die perfekten Orte für den elektrischen Zusatz-Boost. Hier entstehen oft wilde Rad-an-Rad-Duelle, die sich über mehrere Kurven hinwegziehen.

Unvergessen

Der Red Bull Ring ist die Bühne für absolute Thriller. Das epische Duell aus der Saison 2019 brennt sich jedem Fan ins Gedächtnis. Nach einem völlig verpatzten Start fällt Lokalmatador Max Verstappen weit zurück. Was folgt, ist eine furiose Aufholjagd, die ihresgleichen sucht. Er pflügt gnadenlos durch das gesamte Feld. Zwei Runden vor Schluss taucht er im Getriebe des Führenden Charles Leclerc auf. In Kurve 3 setzt Verstappen zum harten, kompromisslosen Überholmanöver an. Er drängt den Ferrari-Piloten leicht von der Strecke, übernimmt die Führung und bringt die grandiosen Zuschauerränge buchstäblich zum Beben.

Aufgrund der kurzen Distanz fallen die Rundenzeiten in Spielberg extrem niedrig aus. Die ultimative Benchmark hält Carlos Sainz. Der Spanier nagelt im Jahr 2020 eine aberwitzige Zeit von 1:05.619 Minuten in den Asphalt. Dieser offizielle Rennrekord verdeutlicht die absurde Geschwindigkeit auf dieser Berg- und Talbahn. Um diese Zeiten zu erreichen, müssen die Fahrer das Auto in den schnellen Zielkurven exakt auf der Rasierklinge am Kiesbett entlang balancieren.