Nächstes Rennen: Spanien-Barcelona
T Std Min Sek

Italien

Italien / Monza
04.09.2026 –
06.09.2026
Rennen: 13
Klassiker
Rennwochenende

Erstes Rennen:

1950

Renndistanz:

5,793 km

Rennrunden:

52

Kurven:

11
1:21.046 — Rubens Barrichello (2004)

Kurventyp:

Mittel bis Schnell

Formel 1 Termin 2026 für Italien

Datum

Session

Freitag

04.09.

1. Training

12:30 - 13:30

Freitag

04.09.

2. Training

12:30 - 13:30

Samstag

05.09.

3. Training

12:30 - 13:30

Samstag

05.09.

Qualifying

16:00 - 17:00

Sonntag

06.09.

Rennen

15:00 - 17:00

Formel 1 Termin 2026 für Italien

Tag

Datum

Session

Uhrzeit

Freitag

04.09.

1. Training

12:30 - 13:30

Freitag

04.09.

2. Training

16:00 - 17:00

Samstag

05.09.

3. Training

12:30 - 13:30

Samstag

05.09.

Qualifying

16:00 - 17:00

Sonntag

06.09.

Rennen

15:00 - 17:00

Die wichtigsten Informationen

Monza ist in der Motorsportwelt ehrfürchtig als „The Temple of Speed“ (der Tempel der Geschwindigkeit). Es ist die schnellste Strecke im Kalender und ein echtes Monument des Rennsports, auf dem seit über 100 Jahren Windschattenschlachten und Motoren-Power über Sieg und Niederlage entscheiden.
Als Tifosi werden die unfassbar leidenschaftlichen, meist italienischen Formel-1-Fans bezeichnet. In Monza tauchen sie das gesamte Gelände in ein tiefes Rot, denn sie pilgern in Scharen in den königlichen Park, um bedingungslos ihr Heimteam, die Scuderia Ferrari, zum Sieg zu peitschen. Die Siegerehrung unter dem Podium in Monza ist legendär!
Auf keiner anderen Strecke stehen die Piloten so gnadenlos auf dem rechten Pedal! Auf einer durchschnittlichen Runde verbringen die Formel-1-Fahrer mehr als 80 Prozent der Zeit komplett auf dem Gas. Deshalb bauen die Ingenieure für Monza spezielle, extrem flache Heckflügel, um den Luftwiderstand für die kilometerlangen Geraden zu minimieren.
Das ist die legendäre Parabolica (die nach dem Tod des Rennfahrers heute offiziell Curva Alboreto heißt). Es ist eine unglaublich langgezogene Rechtskurve, die den Schwung auf die Start-Ziel-Gerade bestimmt. Wer hier zu früh aufs Gas geht, rutscht unweigerlich ins Kiesbett, wer zu spät bremst, verliert das Rennen auf der folgenden Geraden.

Besonderer Moment

Pierre Gaslys überraschender Sieg im Jahr 2020.

Rennstrecke auf Google Maps

Wissenswertes zum Großen Preis von Italien

Der Große Preis von Italien in Monza ist der absolute Geschwindigkeitsrausch im Formel-1-Rennkalender 2026. Das königliche Autodromo Nazionale di Monza trägt völlig zu Recht den Beinamen „Temple of Speed“. Seit 1950 feiert die Formel 1 in diesem legendären Königlichen Park nahe Mailand ein unvergleichliches Motorsport-Fest. Die fanatischen Tifosi tauchen die alten Tribünen in ein tiefes Ferrari-Rot und sorgen für absolute Gänsehaut. Die Strecke ist ein brutaler Vollgas-Kurs. Die Boliden jagen hier fast ununterbrochen am absoluten Limit durch die engen Waldschneisen. Wer in Monza auf das Podium fährt, erlebt die wohl emotionalste Siegerehrung der Welt.

Das Streckenlayout

Monza ist die ultimative Prüfung für die Motoren und die Aerodynamik. Nur 11 Kurven unterbrechen die gigantischen Geraden auf der 5,793 Kilometer langen Runde. Die Piloten absolvieren eine Renndistanz von exakt 306,720 Kilometern in 53 Runden. In der neuen Regel-Ära von 2026 erreicht das Tempo hier völlig neue Dimensionen. Das klassische DRS ist weg. Stattdessen rasen die Autos nun fast ausschließlich im ultraflachen Straight-Line-Mode (X-Mode) durch den Park und nutzen den Elektro-Boost für den ultimativen Topspeed.

Die technischen Herausforderungen für den Grand Prix:

  • Aero-Setup: Die Ingenieure trimmen die Autos auf extrem geringen Luftwiderstand. Die Flügel sind winzig, um auf den Geraden jede Tausendstelsekunde herauszuquetschen. In den Schikanen fehlt dadurch der aerodynamische Anpressdruck. Ein perfektes Setup setzt hier fast komplett auf mechanischen Grip über die Aufhängung.
  • Reifenmanagement: Der Asphalt in Monza ist alt und die Autos rutschen in den Kurven stark. Die massiven Bremszonen vor der ersten Schikane (Prima Variante) bringen die Reifenabnutzung enorm in die Höhe. Ein cleveres Reifenmanagement bewahrt die Fahrer vor stehenden Rädern und teuren Bremsplatten.
  • Überholmöglichkeiten: Der Windschatten ist in Monza alles. Die beste Attacke erfolgt am Ende der langen Start-Ziel-Geraden. Die Fahrer zünden den „Manual Override“-Boost und stechen beim extrem harten Anbremsen vor Kurve 1 nach innen.

Unvergessen

Monza ist der Ort für epische Triumphe und bittere Tränen. Ein wahrer Feiertag für Italien ereignet sich im Jahr 2019. Charles Leclerc gewinnt in seinem ersten Jahr für Ferrari das Heimrennen der Scuderia. Er wehrt sich rundenlang heldenhaft gegen die gnadenlosen Angriffe der beiden Mercedes-Piloten. Als Leclerc als Erster die Ziellinie überquert, explodieren die Tribünen förmlich. Die Tifosi stürmen die Strecke und singen unter Tränen die italienische Nationalhymne. Dieser Moment puren Glücks ist für immer unvergessen.

Die reine Geschwindigkeit in Monza ist fast unvorstellbar. Die ultimative Benchmark hält Rubens Barrichello. Der Brasilianer brennt im legendären V10-Ferrari des Jahres 2004 eine Zeit von 1:21.046 in den Asphalt. Dieser uralte offizielle Rundenrekord zeigt die brachiale Urgewalt der Strecke. Nur wer extrem spät bremst und blind auf die Bremsen vertraut, knabbert in Monza an den Bestzeiten.