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T Std Min Sek

Monaco

Monaco / Monte Carlo
05.06.2026 –
07.06.2026
Rennen: 6
Klassiker
Rennwochenende

Erstes Rennen:

1929

Renndistanz:

3,337 km

Rennrunden:

78

Kurven:

19
1:12.909 — Lewis Hamilton (2021).

Kurventyp:

Niedrig

Formel 1 Termin 2026 für Monaco

Datum

Session

Freitag

05.06.

1. Training

13:30 - 14:30

Freitag

05.06.

2. Training

13:30 - 14:30

Samstag

06.06.

3. Training

12:30 - 13:30

Samstag

06.06.

Qualifying

16:00 - 17:00

Sonntag

07.06.

Rennen

15:00 - 17:00

Formel 1 Termin 2026 für Monaco

Tag

Datum

Session

Uhrzeit

Freitag

05.06.

1. Training

13:30 - 14:30

Freitag

05.06.

2. Training

17:00 - 18:00

Samstag

06.06.

3. Training

12:30 - 13:30

Samstag

06.06.

Qualifying

16:00 - 17:00

Sonntag

07.06.

Rennen

15:00 - 17:00

Die wichtigsten Informationen

Der Monaco Grand Prix ist das Kronjuwel des Motorsports! Es ist der engste, langsamste, aber auch der unforgivingste Stadtkurs der Welt. Umgeben von Megayachten, Stars und purem Glamour, trennt diese Strecke die guten Fahrer von den Legenden. Ein Sieg im Fürstentum ist für jeden Rennfahrer ein absoluter Karrieretraum und gleicht einem Ritterschlag.
Es ist die weltberühmte Fairmont-Haarnadelkurve (früher als Loews-Kurve bekannt). Diese 180-Grad-Kurve ist so extrem eng, dass die Formel-1-Teams sogar die Lenkgetriebe ihrer Autos speziell für dieses eine Rennen modifizieren müssen, damit die Piloten überhaupt weit genug einlenken können, ohne an der Leitplanke hängenzubleiben.
Nirgendwo ist die „Track Position“ (Streckenposition) so wertvoll wie in Monte Carlo. Weil die Straßen im Fürstentum so unglaublich schmal sind, ist das Überholen auf der Strecke ohne massiven Fehler des Vordermanns nahezu unmöglich. Wer sich also am Samstag die Pole Position sichert, hat den Sieg am Sonntag in der Regel fast schon in der Tasche.
Der Tunnelabschnitt in Monaco ist einzigartig! Die Fahrer schießen aus dem extrem hellen, blendenden Sonnenlicht am Hafen direkt in den künstlich beleuchteten Tunnel. Hierbei müssen sich die Augen in Millisekunden anpassen. Zudem verlieren die Autos durch die glatte Decke und den Druckunterschied kurzzeitig aerodynamischen Abtrieb, was den Wagen extrem unruhig macht.

Besonderer Moment

Alberto Ascaris Sturz mit seinem Wagen in das Hafenbecken 1955.

Rennstrecke auf Google Maps

Wissenswertes zum Großen Preis von Monaco

Der Große Preis von Monaco ist das absolute Kronjuwel im Formel-1-Rennkalender 2026. Seit dem ersten offiziellen WM-Rennen im Jahr 1950 ist der enge Circuit de Monaco der ultimative Härtetest für Mensch und Maschine. Das Fahren im Fürstentum gleicht dem sprichwörtlichen Helikopterflug im Wohnzimmer. Die Strecke schlängelt sich direkt durch die Straßen von Monte Carlo, vorbei an luxuriösen Yachten, dem berühmten Casino und durch den ikonischen Tunnel. Wer hier gewinnt, trägt sich für immer in die Geschichtsbücher ein. Jeder winzige Fehler der Boliden endet unweigerlich in den unnachgiebigen Leitplanken.

Das Streckenlayout

Der extrem verwinkelte Stadtkurs verlangt absolute Perfektion. Exakt 19 Kurven verteilen sich auf die kürzeste Runde des Kalenders mit nur 3,337 Kilometern. Die Piloten müssen satte 78 Runden für die volle Renndistanz von 260,286 Kilometern absolvieren. Im Jahr 2026 bringt die aktive Aerodynamik eine neue Ebene der Komplexität in die Straßenschluchten. Das klassische DRS gibt es nicht mehr, doch auf Start-Ziel und im Tunnel suchen die Fahrer nun mit dem elektrischen „Manual Override“ nach winzigen Vorteilen.

Die technischen Herausforderungen für den Grand Prix:

  • Aero-Setup: Monaco ist das absolute Extrem. Die Teams schrauben im sogenannten Z-Mode jeden verfügbaren Flügel steil in den Wind, um maximalen Anpressdruck für die langsamen Kurven zu generieren. Ein spezieller Lenkeinschlag und ein asymmetrisches Setup sind Pflicht, um überhaupt durch die extrem enge Fairmont-Haarnadel zu kommen.
  • Reifenmanagement: Der normale Straßenbelag bietet fast keinen Grip und der Asphalt entwickelt sich über das Wochenende massiv weiter. Der Reifenverschleiß ist hier sehr gering, weshalb das Reifenmanagement sich voll darauf konzentriert, die weichsten Mischungen in das perfekte Temperaturfenster für das lebenswichtige Qualifying zu bringen.
  • Überholmöglichkeiten: Überholen ist in Monaco ein echtes Wunderwerk. Die einzige halbwegs realistische Chance bietet die harte Bremszone nach dem Tunnel vor der Hafenschikane. Mit massivem Mut und voll aufgeladener Batterie wagen die Fahrer hier manchmal das Unmögliche.

Unvergessen

Die Straßen von Monaco schreiben oft Märchen, manchmal aber auch pure Tragödien. Einer der emotionalsten Momente der jüngeren Geschichte ereignet sich beim Grand Prix 2024. Nach jahrelangem Pech und bitteren Tränen beim Heimrennen bricht Charles Leclerc endlich den Fluch. Der Monegasse im Ferrari dominiert das Wochenende, wehrt den unglaublichen Druck ab und überquert völlig in Tränen aufgelöst als Erster die Ziellinie. Prinz Albert jubelt, die Fans drehen durch – ein ganzer Staat feiert seinen Helden und spült sich symbolisch im Champagner den Frust der Vorjahre von der Seele.

Die pure Geschwindigkeit auf dieser Strecke trotzt oft den Gesetzen der Physik. Die ultimative Benchmark für das Rennen setzt Lewis Hamilton im Jahr 2021. Der Rekordweltmeister zirkelt seinen Wagen in unfassbaren 1:12.909 Minuten durch das Fürstentum. Dieser offizielle Rundenrekord ist ein absolutes Kunstwerk der Fahrzeugbeherrschung. Nur wer blindes Vertrauen in das Auto hat und die Leitplanken buchstäblich küsst, kann solche Rundenzeiten in den Asphalt brennen.